Termin Info:
  • 24. February 2026
  • 19.00 - 20.30 Uhr
  • VHS-Gebäude Lippstadt, Raum E.36, Barthstr. 2

Details

Bis 2050 wollen die EU-Mitgliedsstaaten klimaneutral werden. In einem ersten Schritt sollen deshalb die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55% gegenüber dem Stand von 1990 sinken. Der sogenannte "Green Deal" umfasst dabei ein Paket verschiedenster politischer Initiativen und Maßnahmen. Er stellt die Wachstumsstrategie der EU für die kommenden Jahre dar.

Klimaneutralität durch "grünes", nachhaltiges Wachstum – kann das gelingen? Oder bedarf es weit radikalerer Maßnahmen, etwa eines Minus-Wachstums, um das ehrgeizige Ziel zu erreichen? Doch sind Null-Wachstum, stationäre Kreislaufwirtschaft oder Postwachstumsökonomie überhaupt sinnvolle und realistische Konzepte? Ist "Weniger" wirklich "Mehr"? Um leben zu können müssen Güter und Dienstleistungen, bevor sie konsumiert werden, hergestellt werden. Dabei werden sachnotwendige Ressourcen verbraucht, das heißt Rohstoffe, Energie, Wasser, Boden, aber auch die menschliche Arbeitskraft wird in Anspruch genommen. Als Kuppelprodukte fallen bei der Produktion Schadstoffe, Emissionen und Abfall an, die in die Umwelt mit negativen Folgen abgegeben werden. Die Marktwirtschaft gehorcht dem Wachstumsimperativ. Ohne Steigerung des Bruttosozialprodukts keine ökonomische und soziale Stabilität. "Mehr ist besser" – so lautet das Theoriecredo der Wirtschaftswissenschaften. Kommen wir also vom "Wachstumszwang" nicht los? Der Referent Paul Köhler stellt die Grundlagen, Argumente und Konzepte für eine sachlich-fundierte Diskussion zu diesem Ökonomie und Ökologie verbindenden Thema klar und übersichtlich dar.

Kosten: 8,00 €

Referent: Paul Köhler

Veranstalter:  VHS Lippstadt

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.