• BeteiligteStadt Lippstadt, Klimabündnis, Klimanetzwerk
  • GesuchtBürger*innen, Unternehmen, Vereine, Institutionen, Organisationen
  • Kontakt:klimabuendnis@stadt-lippstadt.de
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Städtechallenge Faktor 2 - Wattbewerb

Die Stadt Lippstadt beteiligit sich an der Städtechallenge Faktor 2 - Wattbewerb, bei der es darum geht, welche Stadt es als erste schafft, ihre Photovoltaik-Leistung zu verdoppeln. Die Gesellschaft soll dazu motivieren werden, dass möglichst
schnell möglichst viele Dächer und Flächen in ganz Deutschland mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden.

Damit soll der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energieformen deutlich ansteigen. Der beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien ist zur Erreichung von Klimazielen und als eine Maßnahme zur Eindämmung des Klimawandels dringend geboten. Im geplanten Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG), das am 01.01.2021 in Kraft treten soll, wird das Ziel verankert, das der gesamte Strom in Deutschland 2050 treibhausgasneutral ist. Das gilt sowohl für den im Land produzierten Strom als auch für Importe. Um bis 2030 das 65-Prozent-Ziel zu erreichen, werden Ausbaupfade für die einzelnen Erzeugungsarten festgelegt. Für Photovoltaik liegt das Ziel 2030 bei 100 Gigawatt installierter Leistung. Das würde eine Verdopplung der Leistung in Deutschland bedeuten, da 2019 die elektrische Leistung aller Photovoltaikanlagen ca. 49 Gigawattpeak betrug.

Mit einem starken Ausbau von Photovoltaikanlagen könnte der Anteil von Strom aus erneuerbaren Quellen in Lippstadt deutlich erhöht werden. Hier steckt noch ein großes Potential sowohl für große Anlagen auf Industriebetrieben, auf Verwaltungsgebäuden, aber auch für kleinere Anlagen auf Eigenheimen. Zurzeit ist in Lippstadt eine elektrische Leistung aller PV-Anlagen von ca. 25 Megawattpeak installiert. Durch die geplante Änderung des EEG 2021 werden zusätzliche Möglichkeiten für Freiflächen-PV-Anlagen geschaffen. Die zulässige Größe von Freiflächenanlagen in der Ausschreibung wird von 10 auf 20 Megawatt Leistung ausgedehnt. Außerdem wird die Flächenkulissen erhöht. Freiflächenanlagen dürfen demnächst in einer Entfernung bis zu 200 Meter (vormals bis 100 Meter) entlang von Schienenwegen und Bundesautobahnen errichtet werden.

Die Energieversorgung der Zukunft verläuft dezentral, regional, an kleinen Einheiten orientiert und bürger*innenfreundlich. Beste Voraussetzungen für die Erneuerbaren Energien also. Photovoltaik und Solarthermie zählen hier zu den wichtigsten Bausteinen. Sie sind zudem gesellschaftlich und technisch etabliert. Bürger*innen entwickeln sich vom reinen Konsumenten weg zu Prosumern, also einer Mischung aus Produzent und Konsument. 

Besonderheiten/Kooperationen

Gesucht werden die Bürger*innen, Unternehmen, Vereine, Institutionen und Organisationen, die die Energiewende vor Ort umsetzen wollen und Photovoltaikanlagen auf Dächern oder geeigneten Freiflächen bauen wollen.