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  • 15. October 2026

Eine Woche lang standen Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt: Die erste gemeinsam von den Städten Lippstadt und Soest sowie der Sparkasse Hellweg-Lippe veranstaltete Klimawoche bot unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und konkrete Ansätze kennenzulernen.

Den Auftakt zu den inhaltlichen Schwerpunkten bildete der Vortrag von Dr. Udo Engelhardt im Rathaussaal. Der Meeresbiologe und Klimafolgenforscher sprach zum Thema „Die Klima- und Naturkrise 2026-2027 – Vom Mut der Mehrheit“. Dabei ordnete er aktuelle Entwicklungen ein und zeigte Zusammenhänge zwischen Klimakrise, Naturverlust und gesellschaftlichem Handeln auf. Im Anschluss bestand Gelegenheit zum Austausch mit dem Referenten.

Einen anderen Zugang zum Thema bot das Klimakneipenquiz im Tivoli, das von Bürgermeister Alexander Tschense moderiert wurde. Die teilnehmenden Teams beantworteten Fragen rund um Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit.

„Das Klimakneipenquiz hat gezeigt, dass Klimaschutz nicht nur ein ernstes Thema sein muss, sondern auch Spaß machen und Menschen auf ganz unterschiedliche Weise zusammenbringen kann. Die Kombination aus Wissen, Austausch und einer guten Portion Unterhaltung hat den Abend besonders gemacht“, so Bürgermeister Alexander Tschense.

Einen praxisnahen Blick auf die Folgen des Klimawandels und notwendige Anpassungen bot ein Veranstaltungsabend im Klinikum Lippstadt. In verschiedenen Vorträgen ging es unter anderem um die Auswirkungen von Hitze auf die Gesundheit und die Bedeutung von Hitzeschutzmaßnahmen. Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung durch die Technikzentrale des Klinikums. Dabei erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die technischen Anlagen und Maßnahmen, die für den Betrieb eines Krankenhauses erforderlich sind, sowie in Fragen von Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung.

Mit dem Theaterstück „Das Leben des Diogenes. Alles für die Tonne“ in der Brüderkirche wurde auch das Thema Konsum aufgegriffen. Schauspieler Peter Trabner stellte Bezüge zwischen dem Leben des antiken Philosophen Diogenes und der heutigen Konsum- und Wegwerfgesellschaft her. Im Mittelpunkt standen dabei der Umgang mit Ressourcen und das eigene Konsumverhalten.

Auch erneuerbare Energien waren Teil des Programms. Bei der Photovoltaik- und Wärmepumpenradtour von Klimabündnis und Klimanetzwerk wurden verschiedene Gebäude in Lippstadt angesteuert. Vor Ort konnten sich die Teilnehmenden darüber informieren, wie Photovoltaik und Wärmepumpen kombiniert werden können und welche Möglichkeiten diese Technologien für eine klimafreundliche Energieversorgung bieten.

Zum Abschluss der Woche stand mit dem World Cleanup Day das gemeinsame praktische Engagement im Mittelpunkt. Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, sich an verschiedenen Sammelaktionen zu beteiligen und öffentliche Flächen von Abfällen zu befreien.

Neben den genannten Veranstaltungen umfasste die Klimawoche weitere Angebote und Aktionen zu Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und Nachhaltigkeit. Die Themen reichten von Energie und Mobilität über Gesundheit und Konsum bis hin zu Abfallvermeidung und praktischen Möglichkeiten für den eigenen Alltag.

„Die Klimawoche hat unterschiedliche Perspektiven auf die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zusammengebracht. Gerade die verschiedenen Formate – vom Vortrag über das Quiz bis hin zu praktischen Angeboten – zeigen, wie vielfältig die Auseinandersetzung mit diesen Themen sein kann“, ziehen Maren Stratmann vom Fachdienst Stadtplanung und Umweltschutz der Stadt Lippstadt und Carlotta Bauer aus der AG Klima der Stadt Soest gemeinsam Bilanz. „Die Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg hat dabei neue Impulse ermöglicht und den Austausch zwischen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren gefördert.“

Mit der Klimawoche haben die Städte Lippstadt und Soest sowie die Sparkasse Hellweg-Lippe unterschiedliche Formate rund um Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und Nachhaltigkeit zusammengeführt.